Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeits-Versicherungen

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Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung kann man das Berufsunfähigkeitsrisiko privat abdecken. Der Versicherer zahlt im Falle einer Berufsunfähigkeit eine vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente.

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Berufsunfähigkeits-Problematik

Die Arbeitskraft eines Menschen wird im Schnitt auf etwa 2 Mio EUR geschätzt. Soviel sollte man im Laufe seines Lebens erarbeitet haben. Eine Berufsunfähigkeit kann diese Arbeitskraft gefährden. Umschulungen, Jobverlust und Krankheitskosten sind die Folgen eine Berufsunfähigkeit. Dieses Risiko ist nur durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzudecken.

Definition Berufsunfähigkeit

Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn die versicherte Person infolge Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfalls, die ärztlich nachzuweisen sind, voraussichtlich 6 Monate ununterbrochen außerstande ist, ihren Beruf oder eine andere Tätigkeit auszuüben, die aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung ausgeübt werden kann und ihrer bisherigen Lebensstellung entspricht.

Ab einem Berufsunfähigkeitsgrad von 50% liegt in der Regel ein Anspruch auf Berufsunfähigkeitsrente vor.

Testsieger Berufsunfähigkeitsversicherung

Folgende Gesellschaften sind meist die Testsieger im Bereich der Berufsunfähigkeitsversicherung. Sie überzeugen durch ein kundenfreundliches Bedingungswerk und günstige Prämien.
  • Swiss Life
  • WWK
  • Alte Leipziger
  • Allianz

Klauseln bei Berufsunfähigkeitsversicherungen

Die häufigsten Klauseln bei Berufsunfähigkeitsversicherungen sind:
  • Prognosezeitraum: Die Berufsunfähigkeit muss mindestens 6 Monate / 12 Monate andauern.
  • Ausschlüsse: Vorerkrankungen können gegen Beitragszuschlag mitversichert werden oder ausgeschlossen sein.
  • Verzicht auf abstrakte Verweisung: Könnte man einen anderen Beruf ausüben, steht es dem Versicherer grundsätzlich frei, die Berufsunfähigkeitsrente zu zahlen (Abstrakte Verweisung). Günstig ist aber, wenn der Versicherer nur auf eine konkret ausgeübte Tätigkeit verweist.

Thema 1: Gesundheitsprüfung bei Antragsstellung

In der Berufsunfähigkeitsversicherung werden bei Antragsstellung Gesundheitsfragen gestellt. Dadurch möchte der Versicherer sicherstellen, dass er dauerhaft sein Versicherungs-Versprechen gegenüber seinen Versicherten einhalten kann. Würde er dies nicht tun, würden sich die Menschen erst versichern, wenn der Leistungsfall kurz bevor steht.

Nur 10-20 Prozent der Berufsunfähigkeitsversicherungen können ohne Probleme beantragt werden. Für die meisten anderen Interessenten beginnt nun ein steiniger Weg: Fragebögen müssen ausgefüllt werden, Ärzte werden angefragt, Bonitätsauskünfte eingeholt. Diesen Aufwand kann man umgehen, indem man möglichst frühzeitig eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt (Geht bereits im Kindesalter), wenn diese Themen noch nicht relevant sind. Hierzu kann ich nur dringend raten.

Auch lohnt es sich nicht, die Beantragung der Berufsunfähigkeitsversicherung zu verschleppen. Man wird ja nicht gesünder und auch nicht jünger. Die Ablehnungsquote steigt mit dem Alter, genauso wie die Beiträge der Berufsunfähigkeitsversicherung.

Thema 2: Prozessquote

In der Berufsunfähigkeitsversicherung gibt es Gesellschaften, die im Leistungsfall häufig Prozesse führen und andere Gesellschaften, die dies weniger oft tun. Grund ist die enge Kalkulation bei einigen Gesellschaften, die sich dann im Schadensfall bemerkbar macht. Hierzu hat die Zeitschrift Capital sich 2009 geäußert mit der Überschrift: "Pech im Unglück".

Ein sehr gutes Bedingungswerk und eine niedrige Prozessquote gab es nur für eine handvoll Gesellschaften, hierzu zählen zum Beispiel die Branchenriesen Alte Leipziger, SwissLife, Allianz, Deutscher Ring, AXA und Dialog. Hier werden in der Regel über 65% aller Leistungsfälle problemlos angenommen - das klingt wenig, ist aber branchenweit ein Spitzenwert!

Dahinter tummeln sich dann viele Gesellschaften, bei denen die Chance auf eine reibungslose Bearbeitung etwa bei 50:50 liegt. Auch dieser Wert ist noch akzeptabel und hier finden sich ebenfalls sehr guten und bekannte Berufsunfähigkeitsversicherer wie z.B. HDI-Gerling, Nürnberger, Gothaer, Volkswohl Bund und Generali.

Dahinter folgt der "Rest", bei denen vielleicht noch die WWK und die SDK positiv auffallen.

Lassen sie sich auch zum Thema Prozessquote persönlich beraten, fragen sie explizit nach. Diese Quoten sind frei einsehbar, allerdings wirbt nicht jeder Vertreter mit einem schwachen Abschneiden seiner Gesellschaft. Anders die Makler: Diese werden stets nach anerkannten Gesellschaften suchen, die gleichzeitig einen fairen Preis für ihre Leistung verlangen.

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