Neuerungen bei KFZ-Versicherungen
Der Axa-Konzern hat mit der Renault Bank und der Nissan Bank ab dem 1. April eine strategische Partnerschaft zum Vertrieb von Kfz-Versicherungen vereinbart. Dies beinhaltet den bundesweiten Vertrieb der beiden Tarife „Fair & Easy“ und „Premium“ bei den Renault-, Dacia- und Nissan-Händlern.Versichert werden können den Angaben zufolge sowohl bar bezahlte als auch geleaste und finanzierte Fahrzeuge. Hervorgehoben wird das hohe Leistungsniveau beider Tarife, das unter anderem den Zusammenstoß mit Tieren aller Art sowie eine Schadenersatzversicherung bei Auslandsreisen beinhalte. Die Victoria Versicherung hat ihre Kooperation mit BMW Financial Services Deutschland um weitere fünf Jahre verlängert. Davon verspricht sich Kraftfahrt-Vorstand Frank Sievers „für die Victoria einen entscheidenden Vorteil in der Neugeschäftsgewinnung“, nachdem man in 2008 mit 37.000 versicherten Fahrzeugen einen deutlichen Zuwachs gegenüber dem Vorjahr verzeichnen konnte.Als die wichtigsten Vorteile der BMW/Mini Automobilversicherung werden eine Neupreisentschädigung von 24 Monaten nach Diebstahl oder Totalschaden, eine halbierte Selbstbeteiligung bei Reparaturen in einer BMW-Werkstatt sowie ein Auslandsschadenschutz hervorgehoben. Die Helvetia geht mit einem Öko-Rabatt und verbesserten Leistungen im Versicherungsschutz des Komfort-Tarifs auf Kundenfang. So bietet das Unternehmen acht Prozent Rabatt auf die Haftpflicht- und Kaskoprämie, wenn das zu versichernde Auto höchstens 140 Gramm pro Kilometer C02 ausstößt und die Jahreslaufleistung unter 12.000 Kilometern liegt. „Das Angebot ist besonders interessant für alle, die derzeit die Abwrackprämie nutzen und einen Neu- oder Jahreswagen kaufen. Sie können mit dem Öko-Rabatt der Helvetia Versicherung jetzt zusätzlich sparen“, erklärt Helvetia-Vorstandsmitglied Bernd Wegerich. Grundsätzlich gelte der Öko-Tarif aber für alle umweltfreundlichen Autos, so Wegerich weiter. Auf diese Weise wolle man den Umweltschutz aktiv unterstützen und für eine zukunftsfähige Gestaltung der eigenen Tarife sorgen. Im Komfortschutz ist die Ausland-Schadenschutz-Versicherung ab sofort inklusive, die auch dann für eine Entschädigung nach deutschem Standard sorgt, wenn der Versicherte im Ausland unschuldig in einen Unfall verwickelt wird. Die Neupreiserhöhung wurde nach eigenen Angaben auf 18 Monate nach Totalschaden beziehungsweise zwölf Monate nach Diebstahl erhöht. Sonderausstattung ist jetzt bis 10.000 Euro mitversichert. Auch die BGV/Badischen Versicherungen belohnen seit Anfang April umweltfreundliche Autofahrer mit einem Prämiennachlass von fünf Prozent in der Kfz-Haftpflichtversicherung. Dieser gilt laut Vorstandschef Heinz Ohnmacht für „Fahrzeuge, die maximal 130 Gramm CO2 je gefahrenem Kilometer ausstoßen“. Der Nachlass gilt nach Unternehmensangaben nun auch „für die aktuellen Kfz-Tarife Basis, Klassik und Exklusiv“, was als „selten“ bezeichnet wird, da ein Ökobonus im Markt oft auf einen bestimmten Tarif beschränkt sei. Als Änderungsgrund verweist der BGV-Chef auf das Unternehmensleitbild, in dem es sich zum Umweltschutz bekenne. Bei der Neuregelung legt das Unternehmen laut Ohnmacht „großen Wert darauf, dass viele Kunden von dem Ökobonus profitieren“. Die Concordia hat zum 1. April ihr Kfz-Versicherungsangebot um zwei kostenpflichtige
Zusatzbausteine erweitert. Der Baustein Ausland-SchadenPlus sichert dem Kunden
eine Entschädigung nach deutschem Recht zu, wenn er im Ausland in einen
Unfall verwickelt wird. Der neue Baustein gilt für Pkw (private/geschäftliche
Nutzung), Motorräder und Campingfahrzeuge von Kfz-Haftpflicht-Bestandskunden.
Kosten: 24,95 Jahresprämie brutto. Wer sich ab dem 1. April für einen
Partnerwerkstatt-Tarif der Concordia entscheidet, die hier mit der HUK-Coburg
kooperiert, kann gegen einen Brutto-Aufpreis von 8,50 Euro jährlich das
Zusatzpaket „Ersatzwagen sowie Hol-Bringservice“ hinzukaufen. Damit
gibt es auch dann einen Hol- und Bringservice, wenn die nächste Partnerwerkstatt
weniger als 15 Kilometer entfernt ist – und einen Ersatzwagen (Mietwagenklasse
A) für maximal fünf Tage.
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