Geringere Umsatzsteuer für HotelgewerbeEs wird viel über die angebliche Klientelpolitik der FDP für das Hotelgewerbe geredet. Hierzu vielleicht ein Zitat aus dem Wahlprogramm der Partei "Die Linke", die diese ermäßigte Umsatzsteuer ebenfalls gefordert hatten.
Helmut Holter von den Linken sagte dazu: "Wir setzen uns seit langem für einen ermäßigten Mehrwertsteuersatz auf arbeitsintensive Dienstleistungen ein, wozu das Hotel- und Gaststättengewerbe gehört." Ziel sei es auch gewesen, Wettbewerbsnachteile gegenüber vergleichbaren Unternehmen in den Nachbarländern zu beseitigen. "Gerade in der Gastronomie böte ein niedrigerer Steuersatz von 7 Prozent die Chance, Preise zu senken, so attraktiver zu werden und mehr Gäste zu gewinnen", so Holter. Darüber hinaus müsste eine Steuerabsenkung dazu beitragen, die in diesen Bereichen Beschäftigten angemessen zu bezahlen. "Nicht zuletzt muss aber auch der skandalöse Umstand beseitigt werden, dass für Essen auf Rädern oder Schulspeisen der volle Mehrwertsteuersatz fällig ist, während Blumen und Katzenfutter dem ermäßigten Satz unterliegen", betonte Holter. Veröffentlicht 2010-02-17 bei Saar-Versicherung.de im News-Archiv. |