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Ergebnisse der Sozialversicherungen 2008

Insgesamt erwirtschafteten die Sparten der Sozialversicherung (gesetzliche Kranken-, Pflege-, Unfall- und Rentenversicherung, die Alterssicherung für Landwirte sowie die Bundesagentur für Arbeit) im Jahr 2008 einen Überschuss von 6,5 Mrd EUR.

In der gesetzlichen Rentenversicherung erhöhten sich die Einnahmen um 2,6 Prozent auf 241,7 Milliarden Euro, während die Ausgaben mit 1,4 Prozent auf 238,0 Milliarden Euro deutlich schwächer stiegen. Die Rentenversicherung machte also 3,7 Mrd Überschuss, was Spielraum lässt für zukünftig steigende Renten.

In der gesetzlichen Krankenversicherung stiegen die Ausgaben um 4,7 Prozent auf 162,0 Milliarden Euro an, während die Einnahmen dank der guten Konjunktur um 4,0 Prozent auf 162,8 Milliarden Euro anstiegen. Insgesamt machte die Krankenversicherung also 0,8 Mrd EUR Überschuss. Im Jahr 2009 erhöhen sich durch den Einheitsbeitrag von 15,5 die Einnahmen der Krankenversicherung deutlich.

Die Pflegeversicherung (PV) erhöhte den Beitragssatz und steigerte dadurch die Einnahmen um 9,7 Prozent auf 19,8 Milliarden Euro. Die Ausgaben stiegen um 4,4 Prozent auf 19,1 Milliarden Euro, wodurch sich ein Überschuss von 0,7 Mrd ergibt.

Die Bundesagentur für Arbeit (Arbeitslosengeld) gab 2,2 Prozent weniger aus und erreichte Gesamtausgaben von 36,7 Milliarden Euro. Durch den gesunkenen Beitragssatz (von 4,2 auf 3,3) sanken die Einnahmen um 13,2 Prozent auf 38,4 Milliarden Euro. Trotz der gesunkenen Einnahmen bleibt immer noch ein Überschuss von 1,6 Mrd EUR.

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