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Die Linke will den Sozialismus einführen

Irgendwann musste der Tag kommen, an dem die Linke sagt, wie es weiter gehen soll. Wollen Sie sich weiterhin einem liberalen Land mit den Problemen der Demokratie rumärgern, oder den Sozialismus wieder einführen.

Lafontaine schlägt ein neues System vor, dass quasi den Sozialismus in ganz Deutschland einführt und die Freiheitsrechte der Bürger und Unternehmer quasi auflöst.

Dazu gehören folgende Eck-Punkte: Eine Verstaatlichung der Banken, eine Millionärssteuer, die 30-Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich, Verstaatlichung von Strom-, Telekommunikations- und Schienennetze, Legalisierung von politischen Streiks, Volksentscheide auf Bundesebene, ein Verbot von Parteispenden von Unternehmen, ein sofortiges Ende aller Kampfeinsätze der Bundeswehr, ein Verbot von Rüstungsexporten und die Auflösung der NATO. (Quelle: Die Welt)

Eigentlich fehlen in dieser Liste noch einige Punkte:
  • Die Wiederaufnahme der Produktion von Trabbis
  • Das Errichten einer Mauer an allen Grenzen
  • Verbot des Bananen-Imports
  • Zusammenfassung aller politischen Parteien zu einer Einheitspartei
  • Gründung einer Staats-Sicherheits-Behörde
  • Zensur des Internets nach chinesischem Vorbild
Für mich war und ist die Linke einfach unwählbar - aber wenigstens ist sie jetzt ehrlich und sagt, dass sie die liberalen Grundsätze wie die Meinungsfreiheit abschaffen will.

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Kommentare zum Thema

1. Patrick
Übrigens sei erwähnt, dass sich innerhalb der Partei DieLinke bereits heftiger Widerstand gegen die Pläne von Lafontaine und Bisky breit macht - Den Sozialismus wünscht sich dann doch niemand wirklich zurück!
(Geschrieben: 2010-03-22 11:16:01)
2. Tim Rozenski
Ich als Jung-Sozialist kann mich mit vielen der oben genannten Punkte absolut identifizieren: Millionärssteuer, Verstaatlichung von Strom-, Telekommunikations- und Schienennetze, ein Verbot von (zu hohen) Parteispenden von Unternehmen, ein Verbot von Rüstungsexporten - das sind größtenteils auch Juso-Positionen und auch in großen Teilen der SPD. Sozialismus hat auch etwas mit sozial zu tun und das sind die genannten Positionen allemal!
(Geschrieben: 2010-03-22 11:29:26)
3. Libertär
Wenn die FDP Saar wieder eine Partei wird, in der die Meinungsfreiheit groß geschrieben wird (was unter Herrn O. sehr zweifelhaft ist), dann sind auch die Vorwürfe an die Linke in Sachen Meinungsfreiheit berechtigt. Vorher wirken sie allerdings eher wie eine mittelmäßige Satire.
(Geschrieben: 2010-03-22 11:37:55)
4. Schwarz-Waehler
So unvernünftig wie dieser arg polemische Text das darstellt, sind die Forderungen gar nicht. Ich denke mal zumindest mit einer Verstaatlichung der Banken sowie der Verstaatlichung von Strom-, Telekommunikations- und Schienennetzen, einem Verbot von hohen Parteispenden von Unternehmen, einem sofortigen Ende aller Kampfeinsätze der Bundeswehr (Aussenpolitisch schwierig), einem Verbot von Rüstungsexporten (dito) können sich recht viele identifizieren. Absoluter Unfug sind natürlich Millionärssteuer, die 30-Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich, Legalisierung von politischen Streiks, Volksentscheide auf Bundesebene (nicht machbar bei der Bevölkerungszahl) und die Auflösung der NATO (meinte er nicht Austritt?). Die Polemik im Text wäre aber besser einer differenzierteren Darstellung gewichen...
(Geschrieben: 2010-03-22 13:09:11)
5. Patrick
Natürlich ist dieser Text polemisch, soll er auch sein. Der Artikel in der Welt war nicht ganz so scharf formuliert, aber besagt im Kern das selbe: Wer Links wählt, wählt die persönliche Freiheit ab.
(Geschrieben: 2010-03-22 19:39:27)
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