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Gesundheitsreform im Stocken

Die Gesundheitsreform gerät immer weiter ins Stocken, Gesundheitsminister Rösler sieht sich immer stärkerer Kritik ausgesetzt.

Die Krankenkassen schreiben Defizite und werden dies wohl auch weiterhin tun. Denn: Eine Reform ist nicht in Sicht, der Bundeszuschuss soll nach den Wünschen der CSU und der Arbeitgeberverbände auf 11 Milliarden EURO steigen.

Dafür sieht es aber beim derzeitigen Sparwillen der Regierung, beim Druck auf den EURO und bei der Art, wie die Forderungen gestellt werden schlecht aus. Im Endeffekt werden die Bürger durch höhere Beiträge diesen Reformstau zahlen müssen. Der Beitragssatz ist und bleibt erstmal stabil und wenn sich daran nichts ändert, werden in den kommenden Monaten immer mehr Zusatzbeiträge erhoben oder sogar bestehende Zusatzbeiträge erhöht. Krankenkassenschließungen sind ebenfalls nicht ausgeschlossen.

Meine Meinung hierzu: Der Bundeszuschuss darf nicht erhöht werden, es muss mit den bestehenden Mitteln gehaushaltet werden. Die Blockadehaltung führt dazu, dass die von der großen Koalition eingerichteten Mechanismen jetzt greifen und der Ausgleich über Zusatzbeiträge funktioniert. Dagegen ist eigentlich auch nichts einzuwenden. Heute wurde ein 80-Milliarden-EURO-Sparpaket von der Regierung beschlossen, bei dem das Arbeits- und Verteidigungsministerium große Sparanstrengungen anstellen müssen. Im Gegenzug das gesparte Geld in die Krankenversicherung zu stecken wäre kontraproduktiv.

Meine Empfehlung: Die gesetzliche Krankenkasse BKK Pfalz, mit ihren Wahltarifen.

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