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Die Beitragsbemessungsgrenze sinkt

Die Beitragsbemessungsgrenze wird wohl im nächsten Jahr erstmals gesenkt werden. Verantwortlich dafür sind die Lohn und Gehalts-Senkungen infolge der Finanzkrise.

Ersten Schätzungen zufolge wird die Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung (BBG) von derzeit 3.750 EUR auf 3.712,50 EUR monatlich fallen. Das entspricht einem Rückgang von 1 Prozent. Der sich daraus ergebende Höchstbetrag in der gesetzlichen Krankenkasse beträgt demnach beim geplanten Beitragssatz von 15,5 Prozent im nächsten Jahr 575,44 EUR. Im vergangenen Jahr hatte er aufgrund des niedrigeren Beitragssatzes noch bei 3.750 x 0,149 = 558,75 EUR gelegen.

Im gleichen Verhältnis sinkt auch die Jahresarbeitsentgeltgrenze (also die Grenze, ab der man sich privat versichern kann) von 49.950 EUR um etwa 1 Prozent auf 49.500 EUR. Der Zutritt zur privaten Krankenversicherung wird also etwas erleichtert. Hinzu kommt dann auch evtl. der Wegfall der 3-Jahres-Grenze, so dass die private Krankenversicherung einem größeren Personenkreis zur Verfügung stehen wird.

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