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Atomausstieg

Die FAZ rechnet vor: Der Atomausstieg kostet etwa 100 Mrd EUR, bei 40 Mio Erwerbstätigen also 2.500 EUR pro Nase. Fangt schonmal an zu sparen ...

Auf diesen Artikel bei Facebook erhielt ich unglaublich viel Zuspruch und möchte gerne wenn möglich weiterhin darüber diskutieren.

Kommentare

  • Na die Ökos geben das ja gern aus....haben ja anscheinend genug geld...
  • Naja, der afgahnistan Einsatz z.b. Kostet Deutschland bisher 36 Mrd Euro. Vllt. Sollten wir mal an sowas sparen, dann können wir uns auch ohne Probleme den Atomausstieg leisten!
  • Und da ist die Inflation noch garnicht mit eingerechnet. Mal abgesehen von den Rückstellungen der Betreiber für genau diesen Zweck. Aber ich vergaß ja, das Motto der Zeit besagt ja, dass man nur Gwinne privatisieren sollte, den Rest hat gefälligst die Allgemeinheit zu bewältigen :-) Und mathematisch ist die Rechnung die du da aufmachst auch noch fragwürdig, schließlich dauert der Rückbau ein paar Jahrzehnte und wir wissen doch alle, wir sterben aus. Also sind die Kosten pro Nase zu einem x-beliebigen Zeitpunkt unter Umständen sogar noch höher. Und rechnet man nun noch die Kosten für die angestrebte CO2-Reduktion (eigentlich ja Reduktion der Emmission) hinzu, da wird es erst teuer. Dabei ist ja nicht einmal bewiesen, dass wir unbedingt eine Erde zum überleben brauchen. Vielleicht sollten wir es im Angesicht solch schlimmer Zukunftsausischten den Lemmingen gleichtun, wer kennt eine gute Klippe ? *gg*
  • Und wenn wir schon bei zahlen sind: seit 1950 hat Deutschland die Kernenergie mit 200 (!!!) Mrd Euro subventioniert und wird bis zum Ende der Laufzeiten (ohne die laufzeitverlängerung) weitere 100 Mrd investieren müssen. Soviel zu billigem Strom... Nicht nur die gefährlichste, sondern auch die teuerste Form der Stromerzeugung.
  • Davon abgesehen ist die Gesundheit nicht mit Geld aufzuwiegen. Egal was es kostet.. solange es nicht das Leben ist
  • Naja wir Deutschen schlaten alles ab und unsere Nachbarn? Wenn bei denen ein Werk in die Luft geht.....haben wir auch pech gehabt....tolle logik....
  • Stimmt, wenn ein AKW, die seltsamerweise so gerne in Grenznähe errichtet werden, einen GAU hat betrifft uns das auch. Daraus den Schluss zu ziehen, dass, wenn andere etwas tun, man eben dies auch tun müsse scheint aber ein wenig seltsam. Erinnert mich an einen Spruch aus Kindertagen: Und wenn XY (Name eines beliebigen Freundes einsetzen) die Brücke runterspringt, springst du wohl auch ? Irgend jemand muss ja den Anfang machen und wenn den ein Land das führend in den alternativen Energien ist tut, vermag das vielleicht den ein oder anderen Nachbarn zum Nachdenken anzuregen. Vorallem dann, wenn sich zeigen sollte, dass man damit auch noch gutes Geld verdienen kann :-)
  • Also nur weil die andern es falsch machen ist unser falsches Handeln richtig. Mit gutem Beispiel voran zu gehen würde mir eher zu sagen.
  • Im Landkreis Neunkirchen könnt Ihr bei der Unterschriftenaktion "Abschalten" mit machen, da gehts um unsere fr. Nachbarn
  • Meint ihr unsere lieben Nachbarn machen das? Die lachen sich doch Tot.....wir müssen dann demnächst den Strom bei Ihnen hinzukaufen....und die Taschen von denen werden immer voller und wir doofen müssen mehr bezahlen. Es sagt ja keiner, dass wir nicht Aussteigen müssen, aber was jetzt alles gefordert wird muss auch finanziert werden.
  • Und wieso muss Deutschland immer die Rolle des ersten der in der EU etwas tut einnehmen? Wir haben noch genug andere EU-Staaten die mal was tun können...aber wir Deutschen rufen immer als Vorzeigeland direkt hier..
  • Ok dann warten wir halt ab bis die andern mal was tun... falls wir es überlegen bzw unsere Kinder
  • Ich denke auch, dass ein Atomausstieg nur EU-weit möglich ist, denn was bringt es, wenn unsere (relativ sicheren) AKWs abgebaut werden und dann einige hundert km weiter östlich wieder (mit deutlich niedrigeren Sicherheitsstandards) aufgebaut werden und wir uns dann diese Energie wieder einkaufen müssen, weil wir mit regenerativen Energien und Kohle unseren Energiehunger nicht stillen können?
  • Leider ist es immer noch so, dass die Menschheit sich den einzigsten Lebenraum aus purer Raffgier systematisch selbst zerstört und das schon seit Jahrzehnten!!!!
  • Falls wir wirklich mehr Energie benötigen sollten (was ich nicht glaube) als wir mit regenerativen Energien erzeugen können dann leben wir eben über unsere Verhältnisse und müssen Strom sparen aber bestimmt keinen Atomstrom einkaufen.
  • Eine Idee wäre (ähnlich wie beim Benzin) eine Ökosteuer für Energie einzuführen, die dann zweckgebunden die Kosten des Atomausstieges decken könnte und gleichzeitig für Investitionen in erneuerbare Energie genutzt werden. Allerdings höre ich dann schon wieder die Bundesbürger (ähnlich wie beim Benzin) über die hohen Preise jammern...
  • Der Schaden in fukushima wird wohl mehr als 100 Milliarden kosten, und der Betreiber der immer so gut verdient hat wird wohl vom Staat übernommen werden. Also übernimmt der Staat auch die Kosten der Schadensbehebung. Und in Deutschland? Die Kosten des Rückbaus muss doch sowieso der Staat bezahlen, ob jetzt oder in 50 Jahren. Nur im 50 Jahren haben wir noch mehr strahlenden Müll.

Hintergrund

Sehr gute Statistiken findet man selbstverständlich beim Wirtschaftsministerium, diese Zahlen sollten als Grundlage für die Diskussionen gelten. Die beste Zusammenfasung ist wohl diese hier: Energiegewinnung und Energieverbrauch. Insbesondere sieht man hier den immer noch hohen Verbrauch von 13.800 PJ/Jahr (Das sind Petajoule, also insgesamt 13.800.000.000.000.000.000 Joule), eine Zahl die übrigens seit Jahren leicht rückläufig ist. Davon entfallen 1.472 PJ auf Kernenergie und 1.163 auf erneuerbare Energien.

Energiesteuer

Gehen wir weiterhin mal ansatzweise davon aus, dass Haushalte, Gewerbe und Industrie davon insgesamt die Hälfte verbrauchen, verbrauchen wir etwa 7.000 PJ. Wenn ich mich nicht verrechnet habe (1 Petajoule sind rund 277,778 Millionen Kilowattstunden) sind das 2.000 Mrd KWh, bei 0,25 EUR pro KWh also ca. 500 Mrd EUR Stromkosten jährlich. Irgendein Rechenfehler da drin bis jetzt?

Um 100 Mrd Kosten für den Atomausstieg in 10 Jahren zu finanzieren, wäre es also ausreichend, eine 2%ige Steuer auf Energie vorzunehmen (2% von 500 Mrd sind 10 Mrd, das x 10 Jahre sind 100 Mrd EUR).

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