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Deutsche arbeiten 36,8 Jahre

Im EU-Schnitt werden 34,5 Jahre gearbeitet, Deutschland liegt da deutlich drüber, aber ist in Europa nicht an der Spitze.

Den Spitzenplatz unter den EU-Staaten belegen die Schweden mit 40,1 Jahren Arbeitszeit, allerdings liegen die Isländer (44,6 Jahre) und Schweizer (41,4 Jahre) noch vor allen EU-Ländern. Insgesamt kann man sagen, dass je NORD-WESTlicher ein Land liegt, desto länger wird gearbeitet, denn in den Top 10 finden sich auch Dänemarkt, Norwegen, Holland und UK.

Im Gegenzug liegen die SÜD-ÖSTlich gelegenen Länder Rumänien, Bulgarien, Polen, Kroatien und Malta mit 30-31 Jahren am Ende, die beiden letzten Plätze belegen Italien (29,6 Jahre) und Ungarn (29,3 Jahre).

Rentenversicherungen im Umlageverfahren wie beispielsweise die Deutsche gesetzliche Rente sind von diesem Faktor stark abhängig, denn er nimmt einen großen Einfluss auf das Verhältnis zwischen Arbeitnehmern und Rentnern. Je länger die Menschen arbeiten, desto kürzer sind sie natürlich in Rente, die nord-westlichen Länder haben also in diesem Punkt deutliche Vorteile gegenüber den süd-östlichen Ländern.

Insgesamt muss man sagen, dass die durchschnittliche Arbeitszeit in den EU-Ländern in den letzten 10 Jahren von 32,9 Jahren auf 34,5 Jahren gestiegen ist, was natürlich auch mit der steigenden Lebenserwartung zu tun hat und hier insbesondere mit dem medizinischen Fortschritt. Je länger wir gesund bleiben, desto länger können wir arbeiten. Allerdings hat das natürlich dann einen negativen Beigeschmack, wenn für ältere Bürger keine Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. Hier wird in den kommenden Jahren noch einiges zu tun sein!

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