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Regierungsbildung in Hessen und Bayern

Hessen ist jetzt Rot-Grün, Bayern in Zukunft Schwarz-Gelb. Aber hat das Volk wirklich so entschieden?

Sowohl in Hessen als auch in Bayern war eines klar: Keiner will mit der Linkspartei regieren. Leider würde dies das Aus für Andrea Ypsilanti bedeutet, von daher lässt sie sich dulden und regiert wohl in Zukunft in einer rot-grünen Minderheitsregierung. Grundsätzlich ist dieses Vorgehen legitim und sie wird auch damit die Mehrheit der Stimmen auf sich vereinen können. Fraglich ist allerdings, ob diese Regierung auch handlungsfähig sein wird, das wird sich zeigen. Der gescheiterte Ministerpräsident Koch hingegen wurde von den Hessen bewusst abgewählt, dennoch vereint die CDU die Mehrheit der Stimmen auf sich. Hier zeigt sich, dass die CDU mit einem Personalwechsel vielleicht besser bedient wäre.

In Bayern erhielten die Christsozialen eine Watschen, dürfen aber weiterhin regieren. Als immer noch stärkste Kraft mit einem immer noch respektablen Ergebnis durfte sich der designierte Ministerpräsident Horst Seehofer seinen Koalitionspartner quasi aussuchen. Dass eine "rote Partei" nicht in Frage kommen würde, war klar, die Entscheidung zwischen den freien Wählern und der FDP war am Ende klarer, als Anfangs gedacht. Langfristig sind die freien Demokraten die sicherere Bank für die CSU.

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