Aktuelle Versicherungsnews



FDPNews zum Thema: Politik, FDP, Quierschied und Saarland.

Aktuelle Nachrichten aus der Politik - natürlich liberal gefärbt. Ich berichte hier auch über meine Tätigkeit im Gemeinderat in Quierschied, als stellvertretender Vorsitzender der FDP Gemeindeverband Quierschied, als Beisitzer im FDP Kreisvorstand Saarbrücken/Land der SaarFDP sowie allgemein über meine Meinung zur Politik im Saarland.

Gedanken zum Mindestlohn

Lange habe ich nichts mehr zur aktuellen Lage geschrieben - gestern wurde der Mindestlohn beschlossen, ein Thema dem ich mich auch mal widmen muss.

Lange habe ich nichts mehr zur aktuellen Lage geschrieben - gestern wurde der Mindestlohn beschlossen, ein Thema dem ich mich auch mal widmen muss. Vorweg: Ich habe grundsätzlich nichts gegen einen Mindestlohn, wenn man sich der Folgen bewusst ist und diese auch akzeptiert. Die Leidtragenden könnten nämlich genau die sein, die man mit dem Mindestlohn zu schützen versucht.

Wissenschaftlich an die Sache mit den 8,50 Euro heranzugehen ist schwierig, da diese Lohnuntergrenze nicht allzu hoch ist. Deshalb versuche ich es mal mit dem stilistischen Mittel der Übertreibung: Was wäre, wenn der Mindestlohn z.B. 20 Euro betragen würde? Wie würde sich diese Lohnuntergrenze auf ausgesuchte Beispiel-Berufe auswirken:

Bleiben wir beim Standard-Beispiel, das im Laufe der politischen Diskussion regelmäßig herangezogen wurde: Der Frisör. Derzeit kalkuliert ein Frisörmeister in etwa folgenden Preis für einen Herrenschnitt, den sein angestellter Frisör ausführt:
  • 8 Euro Stundenlohn, zzgl. Nebenkosten = ca. 10 Euro Lohnkosten
  • Nebenkosten (Strom, Miete...) = 10 Euro
  • Unternehmerlohn = 5 Euro
  • Sonstige Kosten (Werbung, Steuerberater ...) = 5 Euro
  • Anzahl der Kunden, die man pro Stunde schafft: 4
  • Tatsächliche Arbeitszeit (Urlaub, Krankheit, Pausen...): 50%
Die Rechnung lautet also: 30 Euro Kosten / 4 / 50% = 15 Euro - ein halbwegs realistischer Preis.

Da der Unterschied bei einer Steigerung von 8 Euro auf 8,50 minimal wäre, untersuche ich die Auswirkungen: Was passiert nun bei einer Steigerung von 8 Euro auf 20 Euro?
  • 20 Euro Stundenlohn, zzgl. Nebenkosten = 25 Euro Lohnkosten
  • Nebenkosten (Strom, Miete...) = 10 Euro
  • Unternehmerlohn = 5 Euro
  • Sonstige Kosten (Werbung, Steuerberater ...) = 6 Euro (+10% wegen Mindestlohn)
  • Anzahl der Kunden, die man pro Stunde schafft: 4
  • Tatsächliche Arbeitszeit (Urlaub, Krankheit, Pausen...): 50%
  • Kundenverlust wegen höherer Preise: 10%
Die neue Rechnung lautet: 46 Euro Kosten / 4 / 50% / 90% = 25 Euro (+66%)

Eine Preissteigerung von +66% - für viele nur schwer greifbar, aber plastisch wird es, wenn man die gleiche Steigerung beim Benzin hätte: Statt 1,50 pro Liter Diesel nun 2,50 pro Liter - da wäre der Aufschrei riesig, oder?

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Veröffentlicht: 2014-07-04

EZB senkt Leitzins

Die Zentralbank senkt die Zinsen - ist das gut oder schlecht für uns. Ich habe dies mal für runtergerechnet und auch die Bundesbürger als Profiteure ermittelt, deshalb eine kurze Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile. Das vorweggenommene Fazit: Müsste der Bund heute genau so hohe Zinsen zahlen wie 1985 und immer noch einen ausgeglichenen Haushalt bewahren, müsste er die Steuern um 20% erhöhen!

Die EZB senkt die Zinsen - Brauchen wir jetzt alle weniger Zinsen zu zahlen?
Die Antwort auf diese Frage lautet NEIN und das ist auch das große Problem der Leitzins-Senkung. Die Banken können sich nun sehr günstig Geld von der Zentralbank leihen (nur noch 0,5 Prozent Zinssatz), was auch viele Banken ausnutzen werden. Deshalb werden die Banken weniger auf das Geld der Sparer angewiesen sein - das ist schlecht. Die Zinsen für Kapitalanlagen wie Tagesgeldkonten, Sparbücher und auch Versicherungen (Alle Sparten, aber insbesondere Lebens- und Krankenversicherungen sind betroffen) werden sinken. Für die deutschen Sparer heißt das: Die Zeiten, in denen 3 oder 4 Prozent auf Tagesgeldkonten gezahlt wurden sind längst vorbei. Die Zinsen für Tagesgeld liegen mit ca. 1,4 - 1,6 Prozent nur knapp über der Inflationsrate (1,2 Prozent) - sparen macht also in dieser Form wenig Sinn. Gleiches gilt für Sparbücher und ähnliche Anlageformen: Auch hier werden wir weniger Zinsen kriegen. Bei Girokonten gibt es mittlerweise sogar die Trendwende: Hier muss der Sparer mittlerweile Gebühren BEZAHLEN, wenn er Geld sparen will - ein Irrsinn!

Auswirkungen auf Versicherungen

Auch Versicherungen trifft dies, insbesondere Verträge die schon lange laufen: Früher garantierten Versicherer eine Verzinsung von 4 Prozent (staatlich vorgeschrieben) und erzielten aber tatsächlich Verzinsungen von 7-8 Prozent, die ebenfalls den Versicherten zu Gute kam. Heute schaffen Versicherer es kaum noch, die versprochenen 4 Prozent zu erzielen, von Überschüssen kann teilweise keine Rede sein. Anders bei neueren Verträgen: Hier liegt der Garantiezins deutlich niedriger (z.B. 1,75 Prozent aktuell), diese Zinssätze sind für Versicherer ohne Schwierigkeiten erzielbar und dadurch ergeben sich Chancen auf höhere Zinserträge, so dass in neueren Verträgen auch oftmals noch 4-6 Prozent Gesamtverzinsung erzielt werden können. Ich hatte deshalb schon hier im Blog angeregt, dass man sich überlegen muss, ob ein Tausch auch für die Versicherten nicht eventuell sinnvoll ist:
  • 4 Prozent garantiert, keine Überschüsse oder
  • 1,75 Prozent garantiert + 3 Prozent Überschüsse

Profiteure der Niedrigzinsen

Kommen wir zu der Frage: Für wen ist die Zinssenkung positiv?
  • Würden die Banken die niedrigeren Zinsen an ihre Kreditnehmer weitergeben, könnten diese von niedrigeren Zinsen (Dispo, Hypotheken, Privatkredite...) profitieren - dies tun sie aber nicht oder nur eingeschränkt. Profiteure sind also zuerst mal die Banken: Ihre Gewinnspanne wird höher, oder positiv ausgedrückt: Das Risiko, dass wie in der Vergangenheit Banken pleite gehen sinkt drastisch, und das ist auch erstmal gut so.
  • Auch die Großschuldner - hier in erster Linie die hoch verschuldeten Staaten wie die PIIGS, aber auch Deutschland und Frankreich - profitieren, denn für sie werden diese niedrigeren Zinssätze in der Regel weitergegeben. Trotz der deutschen Staatsverschuldung von 2 Bio Euro könnte es also sein, dass wir weniger Zinsen zahlen, als in den Vorjahren - dies habe ich mal untersucht:
Focus Money berichtete, dass Banken mittlerweile sogar Geld bei der Bundesregierung parken würden und dafür Zinsen bezahlen. Dies kam bislang noch nie vor - Der deutsche Staat zahlte Anfang 2012 zum Beispiel einen Zinssatz von -0,0122 Prozent für Staatsanleihen. Für die Anleger macht das dennoch Sinn: Sie erhalten nach Ablauf der Frist ihr Geld garantiert wieder zurück, gehen also in ihren Augen keinerlei Risiko ein und zahlen dafür eine kleine Gebühr.

Ermittlung und Entwicklung des Zinssatzes der BRD

Herauszufinden, wie hoch der Zinssatz der Bundesregpublik Deutschland ist, ist gar nicht so einfach, folgende Zahlen sollten aber brauchbar sein:
  • Der deutsche Staat (laut Angaben des Bund der Steuerzahler) ist mit 2,064 Bio Euro Schulden verschuldet, davon entfallen 1,289 Mrd auf den Bund.
  • Insgesamt zahlte der Bund Zinsen in Höhe von 35,5 Mrd Euro - was einen Zinssatz von 2,75% bedeutet - ich hoffe, das ist jetzt richtig gerechnet.
  • Laut Wikipedia sind es übrigens für 2012 32,4 Mrd Euro, was etwas weniger Zinsen wären, nämlich 2,51% - ich glaube, diese Zahl ist etwas genauer.
  • Setzt man diese Zahl im Verhältnis zu den Gesamtausgaben (311 Mrd), sieht man, dass etwa 10,5% unserer Bundesausgaben für Zinsen drauf gehen.
Betrachten wir dies nun unter der oben genannten Zinsentwicklung, sieht das ganze allerdings positiver aus, hier noch einmal aus Wikipedia:

JahrSchuldenZinsenZinssatz
196923,11,14,7
197554,82,74,9
1980120,07,15,9
1985204,014,97,3
1990306,317,55,7
1995658,325,43,9
2000774,839,15,0
2005903,337,44,1
20101.287,533,12,6
20121.28932,42,5

Zusammenfassung:

Müsste der Bund heute genau so hohe Zinsen zahlen wie 1985, wären das eine Katastrophe, denn 7,3% von 1.289 Mrd Euro sind 94,1 Mrd Euro - fast das dreifache! Deshalb profitieren auch die Bundesbürger (indirekt) von den niedrigen Zinsen. Geht man davon aus, dass wir - bei einem ausgeglichenen Haushalt mit 310 Mrd Ausgaben und 310 Mrd Einnahmen und plötzlicher Verdreifachung der Zinsen - zusätzliche 62,8 Mrd an Einnahmen generieren müssten, würde das einer Steuererhöhung von 20% entsprechen! Der derzeit historisch niedrige Zinssatz hilft also auch uns Bundesbürgern, ich habe diese Steuerbelastung mal auf die Umsatzsteuer draufgerechnet: Derzeit nimmt der Staat bei 19% Mehrwertsteuersatz ca. 190 Mrd an Umsatzsteuer ein. Müsste er gute 60 Mrd mehr einnehmen, müsste er die Mehrwertsteuer auf 25% anheben, was sämtliche Güter in Deutschland um 5% verteuern würde (Rechnung: 1 - (1,25/1,19) ~ 0,05).

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Veröffentlicht: 2013-05-03

Deutschland ist der Gewinner in der Euro-Krise

Deutschland ist noch immer der große Gewinner der Euro-Krise, trotz (oder gerade wegen) der Haftung für den Rettungsschirm macht Deutschland in der Krise ein Milliardenplus.

Deutschland ist in der Krise ein sicherer Hafen - das glauben auch die Anleger. Statt in anderen Ländern profitable aber auch hochriskante Staatsanleihen zu kaufen, investieren sie in deutsche Staatsanleihen. Die hohe Nachfrage drückt den Zins, so dass sich Deutschland im Moment für nur 1,25% Zinsen (10jährige Bundesanleihen) refinanzieren kann. Dadurch spart unser Finanzminister derzeit enorme Summen an Zinsen, laut Bild-Zeitung (Quelle: Bremer Landesbank) sind dies ca. 2 Mrd Euro monatlich. Sollte also der Rettungsschirm nicht im vollen Umfang genutzt werden müssen, könnten alleine die niedrigen Zinsen letztendlich sogar ein Plus für Deutschland bedeuten.

Für alle Kreditnehmer in Deutschland sind diese niedrigen Zinsen ebenfalls ein Segen. Egal ob Haus, Auto, Kleinkredit oder Disop: Die Zinsen sind in den letzten Monaten enorm gesunken - dies macht Investitionen leichter möglich!

Von derzeit schwachen Euro profitieren auch die Exporteure. Deutschland ist sowieso ExportWeltmeister und die derzeitige Lage verbessert die Lage für die Exportwirtschaft zusätzlich. Statt 1,44 Dollar für Waren/Maschinen im Wert von einem Euro zu bezahlen, kostet dies derzeit nur 1,23 - was deutsche (bzw. generell europäische) Produkte besonders attraktiv für den Export macht.

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Veröffentlicht: 2012-08-01

10 Männer beim Essen

Die derzeitigen Auswüchse unseres Steuersystems, eine Geschichte über Steuergerechtigkeit und den neu aufflammenden "Klassenkampf" einmal bildhaft an einem Beispiel von 10 Freunden erklärt, die jeden Mittag gemeinsam essen.

Es waren einmal 10 Männer, die jeden Tag miteinander zum Essen gingen und die Rechnung für alle zusammen betrug jeden Tag genau 100,00 Euro.

Doch anstatt dass jeder der Männer 10 Euro bezahlt (da sie ja alle das Gleiche essen), zahlten diese 10 Freunde ihre Rechnung wie wir unsere Steuern und das sah dann so aus:
  • Vier Gäste (die Ärmsten) zahlten nichts.
  • Der Fünfte zahlte 1 Euro.
  • Der Sechste 3 Euro.
  • Der Siebte 7 Euro.
  • Der Achte 12 Euro.
  • Der Neunte 18 Euro.
  • Der Zehnte (der Reichste) zahlte 59 Euro.
Das ging eine ganze Zeitlang gut, jeden Tag kamen sie zum Essen und alle waren zufrieden. Bis der Wirt Unruhe in das Arrangement brachte, indem er vorschlug den Preis für das Essen um 20 Euro zu reduzieren, "weil Sie alle so gute Gäste sind!" Wie nett von ihm!

Jetzt kostete das Essen für die 10 Männer nur noch 80 Euro, aber die Gruppe wollte unbedingt beibehalten so zu bezahlen, wie wir besteuert werden. Dabei änderte sich für die ersten vier nichts, sie aßen weiterhin kostenlos. Wie sah es aber mit den restlichen sechs aus? Wie konnten sie die 20 Euro Ersparnis so aufteilen, dass jeder etwas davon hatte?
  • Die sechs stellten schnell fest, dass 20 Euro geteilt durch sechs Zahler 3,33 Euro ergibt. Aber wenn sie das von den einzelnen Teilen abziehen würden, bekämen der fünfte und der sechste Gast noch Geld dafür, dass sie überhaupt zum Essen gehen.
  • Also schlug der Wirt den Gästen vor, dass jeder ungefähr prozentual so viel weniger zahlen sollte wie er insgesamt beisteuere. Er setzte sich also hin und begann das für seine Gäste auszurechnen.
Heraus kam folgendes:
  • Der Fünfte Gast, ebenso wie die ersten vier, zahlte ab sofort nichts mehr (100% Ersparnis).
  • Der Sechste zahlte 2 € statt 3 € (33% Ersparnis).
  • Der Siebte zahlte 5 € statt 7 € (28% Ersparnis).
  • Der Achte zahlte 9 € statt 12 € (25% Ersparnis).
  • Der Neunte zahlte 14 € statt 18 € (22% Ersparnis).
  • Der Zehnte und Reichste zahlte 49 € statt 59 € (16% Ersparnis).
Jeder der sechs kam bei dieser Lösung günstiger weg als vorher und die ersten vier aßen immer noch kostenlos. Aber als sie vor der Wirtschaft noch mal nachrechneten, war das alles doch nicht so ideal wie sie dachten.
  • "Ich hab nur 1 Euro von den 20 Euro bekommen!" sagte der sechste Gast und zeigte auf den zehnten Gast, den Reichen. "Aber er kriegt 10 Euro!"
  • "Stimmt!" rief der Fünfte. "Ich hab nur 1 Euro gespart und er spart sich zehnmal so viel wie ich."
  • "Wie wahr!!" rief der Siebte. "Warum kriegt er 10 Euro zurück und ich nur 2? Alles kriegen mal wieder die Reichen!"
  • "Moment mal," riefen da die ersten vier aus einem Munde. "Wir haben überhaupt nichts bekommen. Das System beutet die Ärmsten aus!!"
Und wie aus heiterem Himmel gingen die neun gemeinsam auf den Zehnten los, verprügelten ihn und nahmen sich 120 Euro, um die Rechnung zu bezahlen.

Am nächsten Abend tauchte der zehnte Gast nicht zum Essen auf. Also setzten sich die übrigen 9 zusammen und aßen ohne ihn. Aber als es an der Zeit war die Rechnung zu bezahlen, stellten sie etwas Außerordentliches fest: Obwohl sie vom Vortag noch 40 Euro übrig hatten, hatten Sie gerade so genügend Geld, um die Rechnung zu bezahlen!

Für den nächsten Tag würde es nicht mehr reichen und nach einer lautstarken Diskussion ging die Gruppe im Streit auseinander.

Am nächsten Tag aß jeder für sich und als es ans Bezahlen ging, forderte der Wirt von jedem Gast wie gewöhnlich 10 Euro. Unter erneut lautem Protest zahlten die Gäste und schworen sich, nie wieder in diesem überteuerten Lokal essen zu gehen. Nur der Achte und Neunte blieb weiter Gast in diesem Restaurant, da für Sie nun das Essen trotz allem etwas günstiger war.

>> Zum Artikel.
Veröffentlicht: 2012-07-19

ACTA, SOPA, WTF

Bislang habe ich mich nicht zu ACTA und SOPA geäußert, aber ich muss das jetzt mal tun. Diese Gesetzesvorhaben gefährden das Internet in seiner Gesamtheit.

Das Internet ist mit und dank Blogs großgeworden, dazu kommen viele Bilder-Seiten und Soziale Netzwerke die heute wohl den wohl aktivsten Teil des Internets ausmachen (Youtube, Facebook, Flickr...). Jede Website hat dazu ein Gästebuch, ein Forum oder zumindest eine Kommentarfunktion.

Wenn die aktuellen Gesetzesvorhaben (ACTA) durchgehen, müsste jegliche Interaktivität mit den Usern abgeschaltet werden.

ACTA bedeutet, dass der Websitebetreiber für alle Handlungen seiner Besucher haftet. Kopiert also jemand einen urheberrechtlich geschützten Text (z.B. aus einer Zeitung) in einen Kommentar, muss ich als Websitebetreiber haften. Die Kosten dürfen je nach Schwere ab 500 EUR aufwärts liegen, ohne dass ich was dafür kann. Portale wie Flickr, Youtube, Facebook etc. müssten eh sofort dichtmachen, ihre gesamte Firma dicht machen und mit dem Geld in ein Land fliehen, das nicht ausliefert. Um es auf einen Satz zu beschränken, ACTA bekämpft nicht die Piraterie, sondern:

ACTA schaltet das Internet ab.

Mit ACTA muss ich sämtliche Interaktionen mit Usern unterbinden (Forum, Kommentare, Gästebuch), oder auf einen ausländischen Server umziehen (wie ist eigentlich die Domain von Kuba?). Ich kann nur alle Internetnutzer aufrufen, gegen ACTA auf allen Kanälen zu protestieren, so lange das noch möglich ist!

>> Zum Artikel.
Veröffentlicht: 2012-01-27

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