News zum Thema: Politik, FDP, Quierschied und Saarland.Aktuelle Nachrichten aus der Politik - natürlich liberal gefärbt. Ich berichte hier auch über meine Tätigkeit im Gemeinderat in Quierschied, als stellvertretender Vorsitzender der FDP Gemeindeverband Quierschied, als Beisitzer im FDP Kreisvorstand Saarbrücken/Land der SaarFDP sowie allgemein über meine Meinung zur Politik im Saarland. |
ACTA, SOPA, WTFBislang habe ich mich nicht zu ACTA und SOPA geäußert, aber ich muss das jetzt mal tun. Diese Gesetzesvorhaben gefährden das Internet in seiner Gesamtheit.Das Internet ist mit und dank Blogs großgeworden, dazu kommen viele Bilder-Seiten und Soziale Netzwerke die heute wohl den wohl aktivsten Teil des Internets ausmachen (Youtube, Facebook, Flickr...). Jede Website hat dazu ein Gästebuch, ein Forum oder zumindest eine Kommentarfunktion. Wenn die aktuellen Gesetzesvorhaben (ACTA) durchgehen, müsste jegliche Interaktivität mit den Usern abgeschaltet werden. ACTA bedeutet, dass der Websitebetreiber für alle Handlungen seiner Besucher haftet. Kopiert also jemand einen urheberrechtlich geschützten Text (z.B. aus einer Zeitung) in einen Kommentar, muss ich als Websitebetreiber haften. Die Kosten dürfen je nach Schwere ab 500 EUR aufwärts liegen, ohne dass ich was dafür kann. Portale wie Flickr, Youtube, Facebook etc. müssten eh sofort dichtmachen, ihre gesamte Firma dicht machen und mit dem Geld in ein Land fliehen, das nicht ausliefert. Um es auf einen Satz zu beschränken, ACTA bekämpft nicht die Piraterie, sondern: ACTA schaltet das Internet ab. Mit ACTA muss ich sämtliche Interaktionen mit Usern unterbinden (Forum, Kommentare, Gästebuch), oder auf einen ausländischen Server umziehen (wie ist eigentlich die Domain von Kuba?). Ich kann nur alle Internetnutzer aufrufen, gegen ACTA auf allen Kanälen zu protestieren, so lange das noch möglich ist! >> Zum Artikel. Veröffentlicht: 2012-01-27 |
AtomausstiegDie FAZ rechnet vor: Der Atomausstieg kostet etwa 100 Mrd EUR, bei 40 Mio Erwerbstätigen also 2.500 EUR pro Nase. Fangt schonmal an zu sparen ...Auf diesen Artikel bei Facebook erhielt ich unglaublich viel Zuspruch und möchte gerne wenn möglich weiterhin darüber diskutieren. Kommentare
HintergrundSehr gute Statistiken findet man selbstverständlich beim Wirtschaftsministerium, diese Zahlen sollten als Grundlage für die Diskussionen gelten. Die beste Zusammenfasung ist wohl diese hier: Energiegewinnung und Energieverbrauch. Insbesondere sieht man hier den immer noch hohen Verbrauch von 13.800 PJ/Jahr (Das sind Petajoule, also insgesamt 13.800.000.000.000.000.000 Joule), eine Zahl die übrigens seit Jahren leicht rückläufig ist. Davon entfallen 1.472 PJ auf Kernenergie und 1.163 auf erneuerbare Energien.EnergiesteuerGehen wir weiterhin mal ansatzweise davon aus, dass Haushalte, Gewerbe und Industrie davon insgesamt die Hälfte verbrauchen, verbrauchen wir etwa 7.000 PJ. Wenn ich mich nicht verrechnet habe (1 Petajoule sind rund 277,778 Millionen Kilowattstunden) sind das 2.000 Mrd KWh, bei 0,25 EUR pro KWh also ca. 500 Mrd EUR Stromkosten jährlich. Irgendein Rechenfehler da drin bis jetzt?Um 100 Mrd Kosten für den Atomausstieg in 10 Jahren zu finanzieren, wäre es also ausreichend, eine 2%ige Steuer auf Energie vorzunehmen (2% von 500 Mrd sind 10 Mrd, das x 10 Jahre sind 100 Mrd EUR). >> Zum Artikel. Veröffentlicht: 2011-03-30 |
Neubesetzung der Ausschüsse in QuierschiedGestern abend hat der Gemeinderat Quierschied auf Antrag der SPD die Ausschüsse abgewählt und eine Reduzierung der Mitglieder durchgesetzt. Allerdings hat die SPD bei den Neuwahlen eine Vertagung beantragt, da keine Einigung herrschte und der Ausgang der Wahl unklar war.Bislang waren 11 Mitglieder in die Ausschüsse gewählt: 5 SPD, 4 CDU, 1 Linke, 1 FDP/FW. Da die letztgenannte Fraktionsgemeinschaft aufgelöst wurde, beantragte die SPD die Abwahl der Ausschüsse (Mit Unterstützung der CDU und Linke erfolgreich). Anschließend hatte die SPD beantragt, dass die Anzahl der Mitglieder auf 10 reduziert werden sollte. Das hätte zur Folge, dass nach ihrer Auffassung 5 von 10 Sitzen der SPD zustehen würden - und das bei nur 39% der Wählerstimmen und 42% der Sitze im Gemeinderat. Die SPD dachte sich, dass sie dies einfach so durchsetzen könnte, hatte allerdings ihre Hausaufgaben nicht gemacht: Gemäß KSVG müsste bei Uneinigkeit gewählt werden, allerdings wäre hierbei der Ausgang ungewiss gewesen. Es hätte sein können, dass es hier zu einem Patt kommt, oder sogar eine Mehrheit der Stimmen auf die Wahlliste der CDU fallen würde. Genau darauf habe ich auch VOR der Abstimmung hingewiesen, aber SPD und Linke haben entgegen meiner Empfehlung mit ihrer Mehrheit die Reduzierung der Sitze auf 10 durchgesetzt. Ich stellte anschließend schlichtweg fest, dass hier wohl Uneinigkeit herrscht und bat die Verwaltung, den Wahlgang zu beginnen und bat die CDU, meinem Antrag auf geheime Abstimmung zuzustimmen. Den entsetzten Gesichtern und Aufschreien aus der SPD-Fraktion entnahm ich, dass scheinbar keines der 14 Fraktionsmitgliedern meiner vorherigen Ausführung zugehört hatte, scheinbar dachten die Damen und Herren, sie könnten ihre Vorstellungen von einer 50%-Mehrheit einfach so gegen den Willen der anderen Fraktionen durchsetzen. Erschwerend kam hinzu, dass ein Mitglied der SPD-Fraktion fehlte, so dass generell ein Patt zwischen SPD und CDU herrschen würde. Nach einer sehr langen Sitzungsunterbrechung stellte die SPD fest, dass sie dies gerne vertagen möchte, dem stimmte ich dann letztendlich natürlich zu. Ich habe heute morgen einen Vorschlag zur Einigung an die Fraktionsvorsitzenden geschickt, hoffen wir auf eine rasche Einigung, damit die Ausschüsse schnellstmöglich ihre Arbeit wieder aufnehmen können. Fakt ist, dass ich eine derart beherrschende Stellung einer Fraktion um jeden Preis verhindern möchte. Das hat nichts mit den SPD-Mitgliedern an sich zu tun, sondern ist meine prinzipielle Einstellung. Darüber hinaus wäre ich natürlich auch gerne weiterhin an der Ausschuss-Arbeit beteiligt, worauf auch mein Einigungsvorschlag zielt. >> Zum Artikel. Veröffentlicht: 2011-02-18 |
Austritt aus der Fraktion FDP/Freie WählerDie Fraktionsgemeinschaft zwischen FDP und Freien Wählern im Gemeinderat Quierschied endet zum 20.01.2011 mit meinem Austritt aus der Fraktion. Dies wurde am 11.01. der Verwaltung und den Fraktionsvorsitzenden der im Gemeinderat vertretenen Parteien mitgeteilt. Damit endet eine Zusammenarbeit mit vielen Höhen und Tiefen.Erklärung zum Austritt aus der Fraktion FDP/Freie WählerHiermit erkläre ich meinen Austritt aus der Fraktion FDP/Freie Wähler. Der Austritt wird erstmals wirksam in der Sitzung des Gemeinderates am 20.01.2010. In Zukunft werde ich als fraktionsloses Mitglied an den Sitzungen des Gemeinderates teilnehmen.Offizielle BegründungAls Fraktion definiert man „einen freiwilligen Zusammenschluss von Mitgliedern innerhalb eines Gremiums zur Durchsetzung ihrer im wesentlichen gleichen politischen Interessen und Ziele“. Zu diesem Zweck haben Mitglieder der FDP und der Freien Wähler nach der letzten Gemeinderatswahl eine gemeinsame Vereinbarung getroffen und eine Fraktion im Gemeinderat gebildet. Diese Vereinbarung betraf in der Hauptsache Sparvorschläge zur Haushaltskonsolidierung und wurde in weiteren Fraktionssitzungen konkretisiert. Dabei wurde unter anderem auch die Schließung des Hallenbades als gemeinsames Ziel der Fraktion vereinbart. Insbesondere die gemeinsamen politischen Ziele wurden jedoch in den letzten Monaten von der politischen Konkurrenz zurecht bemängelt. Gleiches gilt für die Art und Weise der Außendarstellung der Fraktion. Insbesondere spiegelte sich dies im Abstimmungsverhalten bei vielen großen Themen wider, zuletzt bei der Schließung des Hallenbades. Aus diesem Anlass erkläre ich meinen Austritt aus der Fraktion. ![]() Persönliche WorteDie Fraktionsgemeinschaft FDP/Freie Wähler startete mit viel Elan in die politische Arbeit. Der Zusammenschluss beider Parteien erfolgte, da im Wahlkampf viele politische Ziele gemeinsam vertreten wurden und ein Zusammenschluss beider Parteien dem Ziel dienen sollte, diese Ziele auch durchzusetzen. Der positive Nebeneffekt war, dass durch die neue Fraktionsstärke von 3 Mitgliedern die Fraktion nun auch ein Recht auf einen Sitz in jedem Ausschuss hatte (zu Ungunsten der CDU-Fraktion). Trotz einiger verhaltener Proteste nahm die Fraktionsgemeinschaft ihre Arbeit auf. Schnell merkte man, dass nun ein neuer Wind im Gemeinderat weht. Die Fraktion und ihr Sprecher waren in den nächsten Monaten nicht mehr zu überhören. Zu allen politischen Themen wurde im Gemeinderat Stellung genommen. Hier zeigten sich die ersten Probleme: Nach meiner persönlichen Auffassung ist Politik ein Geben und Nehmen - und um die politischen Ziele zu erreichen muss man mit dem politischen Gegner Dialoge führen und Kompromisse eingehen. Beides vermisste ich in dieser Zusammenarbeit. Je brisanter die Themen waren, desto feuriger waren die Stellungnahmen der Fraktion. Vieles was dabei gesagt wurde, war gegen meine politische Überzeugung. Letztendlich nahm ich dies hin, um meine Ziele zu erreichen. Solange das Konzept Erfolg haben würde, waren mir diese Mittel recht. Letztendlich blieben aber auch die Erfolge aus. Mit der Art und Weise, wie Ziele argumentiert wurden, konnte sich keine Fraktion im Gemeinderat vereinbaren, dadurch scheiterten die Freien Wähler letztendlich in den Abstimmungen auf ganzer Linie. Ich persönlich stimmte immer öfter gegen die Fraktionsmitglieder ab, um zumindest die mir wichtigen Themen zu unterstützen und zu erreichen. Insofern ist mein politisches Resumee für das Jahr 2010 sehr positiv, fast alle mir wichtigen Themen wurden erreicht. Die Gemeinde ist im Umschwung und auch der Sparwille wurde von den Gemeinderatsmitgliedern (CDU, SPD, FDP und Linke) mit einem Vorschlaghammer vorsichtig in die Köpfe der Verwaltung gehämmert. Im Jahr 2011 stehen weitere wichtige Entscheidungen an. Das Thema Musikschule muss erneut beraten werden, gemeinsam mit den Kollegen aus Sulzbach. Für den Kultursaal muss eine vernünftige Lösung gefunden werden und es muss ein Haushaltssanierungskonzept für die nächsten Jahre beschlossen werden. Hierbei darf kein Haushaltsposten tabuisiert werden, über alles darf und muss geredet werden. Hierbei gilt es, Kompromisse zu finden, um sich nicht kaputt zu sparen, sondern trotz allem die Gemeinde für die Zukunft gut aufzustellen. Ich bin überzeugt, dass ich in diesen Themen auch als fraktionsloses Mitglied positiv mitwirken, Themen anstoßen und die Gemeinde vorwärts bringen kann. Leider hat dieser Austritt auch weitreichende Nebeneffekte. Durch den Austritt verlieren die beiden kleinen Parteien ihr Recht auf Sitze in den Ausschüssen. Diese Sitze fallen wieder an die CDU-Fraktion im Gemeinderat. Die neue Konstellation in den Ausschüssen ist nun: 5 Sitze SPD, 5 Sitze CDU und 1 Sitz für Die Linke. Dies nehme ich in Kauf und werde in Zukunft nur noch als Gast an den Ausschusssitzungen teilnehmen. Insbesondere betrifft dies natürlich den Finanzausschuss. >> Zum Artikel. Veröffentlicht: 2011-01-12 |
Hartz 5 Reform (2/2)Heute erfolgt die Fortsetzung des Artikels von gestern. Insbesondere werden noch einige Details zur neuen Hartz-Reform diskutiert.BildungsgutscheineKinder erhalten neuerdings Bildungsgutscheine, also Gutscheine zum Erwerb von Schulbüchern, Ausflügen, Sportvereinen, Schulessen etc. Diese Gutscheine sollen einen Wert von jährlich 250 EUR haben und an den entsprechenden Stellen eingelöst werden können. Grundsätzlich eine sehr gute Entscheidung, wobei ich sicherstellen würde, dass diese Gutscheine nicht gegen Bargeld getauscht werden können - also personalisiert sind.WarmmieteWarmmieten werden wohl zukünftig pauschal gezahlt, wobei die Stadt die Höhe selbst festlegt. Auch eine gute Entscheidung, gibt ein wenig Verantwortung in die Hände der Empfänger.ArbeitsverweigererWer eine Arbeit ablehnt, die ihm vom Jobcenter vorgeschlagen wurde, wird dies zukünftig stärker und schneller zu spüren bekommen.ZuverdienstgrenzenHartz-IV-Empfänger, die zusätzlich zu den Sozialleistungen einen (Mini-)Job annehmen, sollen mehr davon behalten dürfen. Dies wird über die neuen Zuverdienstgrenzen geregelt.>> Zum Artikel. Veröffentlicht: 2010-09-29 |
Hartz 5 Reform (1/2)Die Regelsätze für Hartz IV mussten gemäß den Vorgaben des Verfassungsgerichtes neu ermittelt werden. Das ist nun geschehen, mit dem Ergebnis, dass Langzeitarbeitslose 5 EUR mehr erhalten.Wegen dieser 5 EUR Mehrleistung nenne ich diese neue Reform Hartz-5. Fakt ist folgender: Es wurden von Experten neue Grundlagen geschaffen, wie die Regelsätze ermittelt werden. Dazu müsste man vorab ergänzen: Zum Regelsatz erhält man natürlich noch zusätzlich die Warmmiete. Je nach Wohnungslage können das weitere 400-500 EUR sein. Die neuen Zahlen besagen folgende Mindestansprüche:
Das hat sich nun nicht bewahrheitet. Es gab nur eine Erhöhung, die verhältnismäßig gering ausgefallen ist. Dagegen protestieren nun einige Linke, die hier höhere Leistungen gefordert hatten. Man muss vielleicht dazu sagen, dass es derzeit 6,5 Mio Empfänger gibt, also die Mehrkosten schon jetzt bei nur 5 EUR Erhöhung 390 Mio EUR jährlich betragen - Kosten die derzeit zu einer zusätzlichen Kreditaufnahme führen. Man kann über einzelne Punkte diskutieren, aber letztendlich sollten wir unsere Energie lieber in die wichtigere Frage stecken: Wie schaffen wir es, die 4,8 Mio erwachsenen Hartz-IV-Bezieher in eine lohnenswerte Arbeit zu bringen. Lohnenswert heißt dann, dass sie deutlich mehr haben müssen, als die 364 EUR + Mietzuschuss. Im Endeffekt fängt also hier bei 1.000 EUR Nettolohn die lohnenswerte Arbeit an. Wie kann man das schaffen: Vorgeschlagen von mir war ein höherer Steuer-Freibetrag, um die Differenz zwischen Netto- und Bruttolohn in niedrigeren Einkommensklassen zu verkleinern. >> Zum Artikel. Veröffentlicht: 2010-09-28 |
Renteneintritt mit 67Alle Parteien diskutieren derzeit wieder über den Renteneintritt mit 67. Dabei gehen die Vorstellungen wieder grundlegend auseinander.Die Linkspartei will die Beiträge zur Rentenversicherung (derzeit 19,9% des Bruttolohns) erhöhen und dadurch die Rente mit 65 wieder erhalten. Wobei sie sich grundsätzlich für eine längere Lebensarbeitsdauer ausspricht. Die SPD verlangt eine flexiblere Renteneintrittsphase, mit der Möglichkeit zu Teilrenten und Hinzuverdiensten. Ähnliches fordern die Grünen. Mehr Flexibilität fordern auch die Regierungsparteien CDU/CSU und FDP, wobei hier grundsätzlich an der Altersgrenze 67 festgehalten werden soll. Meine Meinung hierzu: Die Demographie lässt gar keine andere Möglichkeit als eine höhere Altersgrenze zu. Der übliche Werdegang sieht heute entweder so aus: 30 Jahre bis zum Abschluss des Studiums, dann 30 Jahre arbeiten und anschließend 30 Jahre in Rente gehen - in diesem System müsste ein Arbeitnehmer einen Rentner und einen Schüler mitfinanzieren. Die zweite Möglichkeit ist das Ende der Ausbildung mit etwa 20, danach 40 Jahre Berufsleben und anschließend 30 Jahre Rente. Dieses System funktioniert schon besser, allerdings müssen auch hier zu wenige Arbeitnehmer zu viele Schüler und Rentner finanzieren. Da ein Übergang in ein anderes System als den Generationenvertrag derzeit überhaupt nicht möglich ist (Die Rentenkassen sind leer, deshalb ist ein kapitalgedecktes System nicht möglich), muss an dem bestehenden System gefeilt werden. Zu diesem Thema gehört zum Beispiel, über ein begingungsloses Grundeinkommen nachzudenken, das vielfältige Zuverdienstmöglichkeiten vorsieht. Ein solches Grundeinkommen könnte beispielsweise ungefähr 500 EUR betragen und über eine negative Einkommenssteuer geregelt werden - im Prinzip also ein Einkommen, dass sogar den Superreichen zustehen würde (in diesem Fall aber einfach mit der Einkommenssteuer verrechent wird). Das würde insbesondere Geringverdiener entlasten, die dadurch quasi einen steuerfinanzierten Zuverdienst hätten. Über dieses bedingungslose Grundeinkommen müssten aber sämtliche Transferleistungen abgegolten sein und zudem die Möglichkeit, weitere Ausgaben von der Steuer abzusetzen, reduziert werden. Das würde Vielverdiener treffen, die derzeit sehr hohe Beträge von der Steuer absetzen können. Aus diesem System könnten Vielverdiener dann auch nicht aussteigen (Aus dem System der gesetzlichen Rentenversicherung kann man derzeit ab einem gewissen Einkommen aussteigen). >> Zum Artikel. Veröffentlicht: 2010-07-12 |
Wahlergebnis in NRWKopf an Kopf lautet das Ergebnis der Landtagswahl in NRW. Das Ergebnis ist schwierig und lässt viele Optionen offen.
>> Zum Artikel. Veröffentlicht: 2010-05-09 |
Kreisvorstand der FDP Saarbrücken Land neu bestimmtBei der gestrigen ordentlichen Hauptversammlung des FDP Kreisverbandes Saarbrücken Land wurde der Vorsitzende Manfred Baldauf wiedergewählt.Auch die meisten anderen Vorstandskollegen wurden in ihrem Amt bestätigt, einzig die stellvertretende Vorsitzende Doris Buchholz wurde durch Pia Links ersetzt. Bei den Beisitzerposten und den Deligierten gab es harte Kämpfe um die Posten. Letztendlich wurden 7 Beisitzer im Vorstand neu gewählt. Einer der Posten geht dabei an mich, ich darf mich nun also Vorstandsmitglied im Kreisverband Saarbrücken Land nennen. Ich hoffe, meine Vorstandskollegen und ich können auch in Zukunft den positiven Weg der FDP fortsetzen. Anschließend wurde mir noch ein Platz als Deligierter beim Landesparteitag zugeschrieben und gegen 24 Uhr endete diese Marathositzung im Dolfi in Sulzbach. >> Zum Artikel. Veröffentlicht: 2010-04-27 |
Die Linke will den Sozialismus einführenIrgendwann musste der Tag kommen, an dem die Linke sagt, wie es weiter gehen soll. Wollen Sie sich weiterhin einem liberalen Land mit den Problemen der Demokratie rumärgern, oder den Sozialismus wieder einführen.Lafontaine schlägt ein neues System vor, dass quasi den Sozialismus in ganz Deutschland einführt und die Freiheitsrechte der Bürger und Unternehmer quasi auflöst. Dazu gehören folgende Eck-Punkte: Eine Verstaatlichung der Banken, eine Millionärssteuer, die 30-Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich, Verstaatlichung von Strom-, Telekommunikations- und Schienennetze, Legalisierung von politischen Streiks, Volksentscheide auf Bundesebene, ein Verbot von Parteispenden von Unternehmen, ein sofortiges Ende aller Kampfeinsätze der Bundeswehr, ein Verbot von Rüstungsexporten und die Auflösung der NATO. (Quelle: Die Welt) Eigentlich fehlen in dieser Liste noch einige Punkte:
>> Zum Artikel. Veröffentlicht: 2010-03-21 |
Weitere NewsIst die Kopfpauschale sozial? ( 2010-02-24 )Die Kopfpauschale ist auf jeden Fall sozialer als die einkommensabhängigen Beiträge zur Krankenversicherung. Viele Gegner versuchen diese sinnvolle Reform mit an den Haaren herbeigezogenen Argumenten totzureden. Geringere Umsatzsteuer für Hotelgewerbe ( 2010-02-17 ) Es wird viel über die angebliche Klientelpolitik der FDP für das Hotelgewerbe geredet. Hierzu vielleicht ein Zitat aus dem Wahlprogramm der Partei "Die Linke", die diese ermäßigte Umsatzsteuer ebenfalls gefordert hatten. Überhangmandate ( 2009-09-26 ) Da Überhangmandate das Zünglein an der Waage sein könnten, hier eine kurze Erklärung, wann und wieso es diese gibt. Rekordverschuldung erfordert Rekordentstaatlichung ( 2009-09-25 ) Einen Gastbeitrag der besonderen Art gibt es heute von Dr. Michael von Prollius, der im Blog beispielsweise schreibt: Der Staat ist so fett wie nie! Direktkandidaten für Saarbrücken 2009 (Bundestag) ( 2009-09-01 ) Für meinen Wahlkreis (Saarbrücken) konnte ich im Internet die Direktkandidaten für die Bundestagswahl nicht problemlos finden. Deshalb liste ich sie nochmal für alle Interessierten auf. FDP und Linke gewinnen im Saarland ( 2009-08-30 ) Während die CDU und die SPD im saarländischen Landtag massive Verluste hinnehmen mussten, legen FDP und Linke kräftig zu. Die Grünen stabilisieren sich auf niedrigem Niveau, bleiben aber das Zünglein an der Waage. Flat-Tax, die Einheitssteuer ( 2009-08-09 ) Oft in der Diskussion, heute so aktuell wie nie: Die Einheitssteuer, oder auch Flat Tax. Ein paar Einzelheiten zu dieser Idee. Einheitliches Rentensystem ( 2009-07-14 ) Die Wiedervereinigung jährt sich nun zum zwanzigsten Mal. Es wird Zeit, dass auch die deutschen Rentner einheitlich behandelt werden: Mit einem einheitlichen Rentensystem, dass in Ost und West nach gleichen Vorgaben handelt. Piratenpartei ( 2009-06-23 ) Für viel Wirbel sorgt derzeit die Piratenpartei. Nachdem Sie den Einzug in das schwedische Parlament geschafft hat, sitzt nun mit Jörg Tauss auch ein deutscher Pirat im Bundestag. Freie Union gegründet ( 2009-06-22 ) Frau Dr. Gabriele Pauli hat sich mit der Gründung der Partei FREIE UNION selbst ein vermeindliches Denkmal gesetzt. Zensursula ( 2009-06-20 ) Seit Tagen gibt es in den Internet-Foren nur ein Thema: Internet-Sperren. Der erste Schritt wurde nun gemacht und die User wehren sich. Ihr Hass richtet sich dabei gegen unsere Familienministerin Ursula von der Leyen. Studenten-Aufruhr in Deutschland ( 2009-06-18 ) Der Bologna-Prozess und die Studiengebühren treiben die Studenten in Deutschland massenweise auf die Straße. Die Armen leben auf Kosten der Reichen - und nicht umgekehrt ( 2009-06-10 ) Der Philosoph Peter Sloterdijk - nicht gerade als neoliberal bekannt- legt in der FAZ heute die Irrtümer der klassischen Kapitalismus-Kritik bloß und erklärt, wie es überhaupt zu der Parole Eigentum ist Diebstahl kommen konnte. Geschafft: Mitglied im Gemeinderat Quierschied ( 2009-06-09 ) Seit gestern ist es zu 99% offiziell. Nach der Sitzung des Gemeindewahlausschusses wurde offiziell der erste errungene Sitz für die FDP in der Gemeinde Quierschied seit 20 Jahren bestätigt. Europawahl ( 2009-06-08 ) Die FDP, die Linken und die Grünen gehen als Sieger der Europawahl in Deutschland hervor. Wahlergebnis Quierschied ( 2009-06-08 ) Das Endergebnis der Gemeinderatwahl in Quierschied. Wahlen im Saarland ( 2009-05-26 ) Am 7. Juni geht es los: Dann stehen neben der Europawahl im Saarland auch die Kommunalwahlen an, bei denen gleich mehrere kommunale Parlamente auf Ebene der Landkreise, Städte und Gemeinden sowie Stadt- oder Ortsteile gewählt werden. Dankesrede von Horst Köhler ( 2009-05-23 ) Horst Köhler wurde von der Bundesversammlung für weitere 5 Jahre im Amt bestätigt. Ich freue mich, denn ich mag Herr Köhler ein wenig mehr als seine großartige Herausforderin Gesine Schwan. Paracetamol und Johanniskraut verschreibungspflichtig ( 2009-04-15 ) Zwei bekannte Mittel werden nun aufgrund gehäuften Missbrauchs auf die Liste der verschreibungspflichtigen Arzneimittel gesetzt. Offizieller Kandidat der FDP ( 2009-03-28 ) Am Donnerstag beginnt der offizielle Wahlkampf. Ich trete als Spitzenkandidat unserer Gemeindeliste an. Fabian der Goldschmied ( 2009-03-04 ) Eine sehr gut gemachte und einfach erklärte Videoreihe, wie es zur Finanzkrise kam. Das Konjunkturpaket 2 ( 2009-02-17 ) 50 Milliarden kostet das zweite Konjunkturpaket den Bund. Hier eine Zusammenfassung, was mit dem Geld passiert. Spitzenkandidat für Gemeinderat ( 2009-02-12 ) Am 07.Juni 2009 finden Kommunalwahlen im Saarland statt. Ich trete als Spitzenkandidat der FDP in der Gemeinde Quierschied an. Emnid und Forsa mit aktuellen Zahlen ( 2009-02-11 ) Die großen Parteien verlieren weiter an Boden und die Kleinen profitieren, allen voran die FDP. FDP auf Rekordniveau ( 2009-01-28 ) Mit bundesweit 12 (Allenbach) bis 16 (Forsa) Prozent ist die FDP klar die drittstärkste Partei Deutschlands. Landtagswahl in Hessen ( 2009-01-18 ) Die Landtagswahl in Hessen zeigt ein interessantes Ergebnis: FDP und Grüne verdoppeln nahezu ihre Stimmenzahl, während die SPD tief in den Keller rutscht. Super-Wahljahr 2009 ( 2009-01-12 ) Lesen sie hier, welche Wahlen im Jahr 2009 auf die Bürger zukommen. Ypsilanti gescheitert ( 2008-11-03 ) Vier Abgeordnete stehen zum Wahlkampfversprechen, nicht mit den Linken zusammen arbeiten zu wollen. Damit ist für Ypsilanti die Tür zum Stuhl des Ministerpräsidenten zu. Regierungsbildung in Hessen und Bayern ( 2008-10-27 ) Hessen ist jetzt Rot-Grün, Bayern in Zukunft Schwarz-Gelb. Aber hat das Volk wirklich so entschieden? Peter Sodann nominiert ( 2008-10-14 ) Die Linkspartei nominiert Peter Sodann als Kandidaten um das Amt des Bundespräsidenten. Dem 72jährigen Schauspieler werden aber keine hohen Chancen zugerechnet. Wahlergebnis in Bayern ( 2008-09-28 ) Das endgültige Wahlergebnis: Wahlen in Bayern ( 2008-09-25 ) Man mag streiten, wie man will, die Bayern wählen weiterhin überwiegend CSU. Schröder ist da ( 2008-09-12 ) Wie angekündigt (befürchtet) ist Gerhard wieder auf der politischen Bühne und möchte beim Wahlkampf mitspielen. Beck ist weg ( 2008-09-08 ) Ich finde, das muss man eigentlich kaum kommentieren. Ich mach es trotzdem. |